OSMDE006 OSM Talk: Der Troisdorfer

Was haben Anwohner, Hausnummern und Friedhofswege gemeinsam? Antwort: Erstmal gar nichts. Aber mit allen drei heißt es, im Mappingalltag gekonnt umzugehen. In dieser Spezialausgabe des deutschen OpenStreetMap-Podcasts stellen wir euch einen hochaktiven Mapper vor, der zwischen Bonn und Köln auf der Karte arbeitet. Über 6800 Changesets sprechen eine deutliche Sprache: Der Mann ist ein OpenStreetMap-Enthusiast. Und dazu noch ein ziemlich unwahrscheinlicher. Warum das so ist, hört ihr in dieser Podcast-Folge. 🙂

Links:

Begrüßung

Kurzvorstellung

Mapping

Music by Dan-O at DanoSongs.com
http://danosongs.com/danosongs.com-license.pdf
(Title: Remember how it started)

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avatar Stephan Team

Podcastteam

Das Podcastteam Andi, Marc und Michael wünscht viel Spaß beim Hören.


Kategorie: Podcast

  1. Frank

    Die Folge “Der Troisdorfer” hat mir wirklich sehr gut gefallen. Bitte macht mehr Sendungen dieser Art.
    In Troisdorf könnte man noch Hydranten mappen.

  2. Heiko

    Gute Idee, Mapper zu interviewen.

  3. L-Klitschi

    Mir hat die Folge sehr gut gefallen, wüsste jetzt spontan nix was man anderes machen sollte…weiter so…und das ihr immer solche Interessante Gäste findet!

  4. phil

    Feine Folge. Das Konzept der Mapper-Portraits gefällt mir. Bitte mehr davon!

  5. aseerel4c26

    Super, danke, sehr interessant! Anders machen? Mir fällt spontan fast nichts ein. Die Links hier sind auch sehr praktisch. Daher: Vielleicht mal kurz im Podcast erwähnen, dass es auch Links zur Sendung gibt. Tolle Audio-/Aufnahmequalität!

    • Stephan

      Danke für die Rückmeldung und die Anregung. 🙂 Einen Hinweis auf die Links zur Sendung, die wir intern “Shownotes” nennen, werde ich bei der nächsten Spezialausgabe in die Anmoderation nehmen.

  6. Sehr guter und professioneller Postcast. Mit der Intromusik und allem. Weiter so!

  7. Matthias

    Dem kann ich mich nur anschließen, super produziert! Stephan ist echt radiotauglich 🙂

  8. Matthias

    (mist zu schnell geentert)
    Danke an den Norbert noch mal, für sein beachtliches Engagement. Ist wirklich schön anzusehen 🙂

  9. Wow!

    Erstmal herzlichen Dank für diesen Podcast!

    Irgendwie war ich erleichtert zu hören, dass es außer mir noch mehr Dinosaurier gibt, die ohne große Hightech ins Felde ziehen. Das mappen beschränkt sich bei mir in den meisten Fällen auch nur auf einen GPS-Logger und einen Block mit Stift. Die angerissene Stenoschrift wird sich sicherlich von Mapper zu mapper unterscheiden. Deine Beschreibung, wie du Gebäudeumrisse aufgenommen hast, hat mich an meine ersten Jahre erinnert, als an vernünftige Luftbilder noch nicht zu denken war.

    Das mit dem Kontakt mit Anwohnern hält sich bei mir gott-sei-dank in Grenzen. Oftmals bin ich abends oder nachts losgezogen, wenn die Leute vor dem Fernseher sitzen oder bereits schlafen. Dennoch musste auch ich mich schon einige male erklären. Meistens reichte es aus, wenn ich sagte, ich schreibe mir die Hausnummern für den Stadtplan der Stadt auf… Einmal bin ich aber damit auch ins Fettnäpfchen getreten, denn dann legte die gute Dame am Gartenzaun erst richtig los und erzählte mir ihre ganze Leidensgeschichte. Wie oft sich doch schon die Hausnummer geändert habe, und der Straßenname, und die Postleitzahl, und die Mutter hatte noch ne ganz andere Adresse usw. 😀 Aber irgendwie gehört das zur Feldarbeit dazu…

    Für deinen Trick mit den noexit für die nicht verbundenen Wege bin ich dir übrigens sehr dankbar. Mir ist das auch schon auf die Nerven gegangen. Nicht am Friedhof, da hier am Zaun meist noch ein Weg entlangläuft, aber in Parks oder auf Waldwegen, wo die Wege an einer Mauer/Klippe enden und obendrauf der andere Weg weitergeht…

    Was OpenStreetBugs angeht muss ich dir auch Recht geben. Oftmals sind die Fehlermeldungen nicht zu gebrauchen. Dennoch habe ich meinen Stadtplan an OSB angebunden, mit einem eigenen Dialog. Zirka die Hälfte der Meldungen sind nutzlos, aber die andere Hälfte bringt einen weiter. Und das ist wichtig.

    Ich mag es nicht, wie sich einige Mapper in immer mehr Details verlieren. Vor allem, wenn diese sehr kurzlebig sind. Das Problem an Details ist, dass sie immer schwerer zu warten sind. Wenn ein Haus weg ist, dann merk ich das noch. Hat sich ein Laden geändert, dann vllt. auch noch. Aber wenn die Öffnungszeiten angepasst werden und ich nicht grad Stammkunde des Ladens bin, wirds schwierig. Und hier muss man OSM-fremden ein einfaches Werkzeug zur Hand geben. Das Problem an den einfachen Werkzeugen ist, dass man diese einfach halten muss, um niemanden abzuschrecken, andererseits schon so gut machen muss, damit sie uns was nützen. OSB ist übrigens, was die Sinnlosquote betrifft, ziemlich gut mit seinen 50%. MapDust hatte zeitweise fast 90% Meldungen ala: “Hier war ein Fehler”. Schön, und meine Glaskugel sagt mir jetzt, was für einer?

    Na egal… Eine Frage hätte ich aber noch: Wonach unterscheidest du auf dem Waldfriedhof, ob ein Weg als footway oder als path getaggt wird?

    • Der Troisdorfer

      Hallo Andreas
      Welch ein toller Kommentar. Ich bin ganz baff.
      Nun zu Deiner Frage:
      Sobald der Fußweg < 0.75 m ist, also mit einem Rollstuhl nicht zu befahren ist, mache ich daraus einen "path", sonst eben "footway".
      Ich benutze übrigens den oder das Wiki "Friedhofsmapping", ist zu empfehlen.

    • Edbert

      Hallo Andreas

      Ich mache das Friedhofsmapping ähnlich wie Der Troisdorfer. Schmale Wege als path, breitere Wege als footway. Dazu kommen noch tracks für die sehr breiten asphaltierten Sammelwege, die auch von Friedhofsgärtnern mit ihren Fahrzeugen benutzt werden. Gegebenenfalls der Weg zur Friedhofskapelle noch als service. Was zum Einsatz kommt, hängt natürlich auch etwas von der Größe des Friedhofes ab.

      Beispiel der Waldfriedhof Heiderhof (Bonn):
      http://www.openstreetmap.org/?lat=50.65512&lon=7.14956&zoom=17

      Edbert

  10. aseerel4c26

    Achja, eine Anmerkung wollte ich zu dem in der Sendung erwähnten keepright machen: das Häkchen bei “deprecated” bzw. “unbeliebte Tags” habe ich immer aus (mir ein Lesezeichen so gespeichert). [Es gibt Beispiele](http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=268400) dass das was der keepright-Autor als “deprecated” aufführt gar nicht mal so “unbeliebt” ist. Was der keepright-Autor als “deprecated” anzeigt ist seine Entscheidung – eine Funktion, die sich durchaus zum Durchboxen von bestimmten Tags eignet, wenn viele Leute keepright einfach glauben. Außerdem interessiert es mich einfach auch eher nicht, was “deprecated” in den Daten ist. Anderes sehe ich als viel wichtiger an.

  11. jotpe

    Hallo, im Podcast habt ihr gesagt, es gäbe die hochauflösenden AeroWest-Luftbilder auch für Köln. Wie kann ich die in JOSM einbinden, oder wie geht das?

  12. salix01

    Toller Podcast, habe ich mir gerne angehört!
    Solch “praktische” Themen find ich am interessantesten.
    Gruß, Olaf

  13. Frederik

    Mir gefällt die Idee, Mapper zu interviewen, wie ihr Mapping-Alltag aussieht, ebenfalls sehr. Gerne mehr davon 🙂

  14. Sehr schöne Folge, finds sehr schön Anekdoten anderer Mapper zu hören! 🙂

  15. Adam_Ndula

    Super Postcast! Ist Idee interessante Mapper zu interview finde ich klasse!

    Dies gibt einen die Möglichkeit etwas von anderen Mapper zu erfahren, auch wenn bei einem in der Nähe nicht zwingend ein Stammtisch oder ähnliches existiert.

  16. eknus

    Sehr schöne Folge,
    wenn man ohne Stammtisch auskommen muss, tut es gut zu hören wie es anderen Mappern so geht. Ich bin durch den Podcast auf einige Features im JOSM aufmerksam gemacht worden, die mir durch die Lappen gegangen sind. (Bin kein fleißiger Wiki-Leser).
    Es ist sehr interessant zu hören wer wie und warum welche Features in welchem Tool nutzt.
    Oder sogar über BUGs redet, und nützliche Tipps aus täglichen Arbeit … (Anektoden würzen das ganze )
    So ein Podcast kann man gut in der S-Bahn hören. Wiki oder Forum lesen geht da nicht ohne weiteres (und macht auf dem kleinen Bildschirm eines Smartphones auch nicht wirklich Spaß).
    Daher meine Bitte ruhig mehr Infos / Interviews/ Diskussionsmittschnitte von Mappern (die nicht unbedingt programmieren können).
    Diese Folge war schon mal klasse.
    Dank an Stephan und Norbert für die kurzweilige Info.

  17. Zumo

    Sehr schöner Podcast und ein sehr intensiver Einblick in die Welt von Troisdorf(er)

  18. Vielen Dank für den großartigen Beitrag. Es war ein Genuß zuzuhören und an die Zeiten zurückzuerinnern, als man fehlende Straßen nicht lange suchen musste.

  19. ubahnverleih

    Ich bedanke mich für eine Wunderbare Folge. Hat mir sehr gut gefallen. Sehr interessant die Geschichte hinter einem Mapper zu hören. Freue mich über mehr!

  20. Die Sendung gefällt mir. Danke.

  21. Werner

    Lieber Norbert, lieber Stephan!
    Ich schleße mich nicht nur an die vielen beisterten Urteile an, sondern möchte
    dich bitten, mich mal anzurufen, mich auf deinen Exkursionen (zB. nach Langel/
    Ranzel) mizunehmen, falls du Lust dazu hast. Ich habe mein Garmin seit zwei
    Jahren, habe aber noch kaum etwas damit gemacht (nur 1 mal zur Orientierung,
    als ich mich bei Bad Berleburg mal verlaufen hatte).
    Linux habe ich (als Hilfe zum Schreiben) abgehängt – ich kriege dsa keine Treiber
    für alte Drucker und Scanner. Und die speziellen Themen für Frewaks waren
    mir zu anspruchsvoll, so daß die Treffen mir wenig halfen. Linux benutze ich
    nur fürs Internet und fürs JOSM.
    Bitte lass von dir hören; unser (zu seltener) Gang durch Hausen hat mir sehr
    gefallen! Dazu 60 Minuten pro Stunde frische Luft! Für einen Grufti wie mich
    (du bist im Vergleich mit mir ja noch ein junger Mann!) ist jede Bewegung an
    frischer Luft wie ein Gläschen Eierlikör (Prost!).
    Auf Wiederlesen!
    Werner

  22. dschuwa

    Hallo Norbert, hallo Stephan,

    vielen Dank an euch beide für die schöne und interessante Podcastfolge. Die Länge ist gut gewält gewesen, leider waren die anderen Folgen im OSM Podcast immer sehr lange und sehr programmier bzw. Technik lastig.

    Hoffentlich gibt es noch einige (und nicht nur eine) Folgen von dir mit weiteren spannenden Themen!

    Viele Grüße
    Dirk
    User: dschuwa

  23. @ Werner: und ich dachte immer, dass es eher bei Windows Probleme gibt, für alte Hardware Treiber zur aktuellen Ausgabe von Windows zu bekommen…

  24. Edbert

    Das war lang. Ich habe es daher in drei Etappen gehört. Allerdings man konnte nichts weglassen. Vielleicht als Anregung allgemein für so lange Podcasts alle 20-30 Minuten eine Unterbrechung mit Musik.

    Ansonsten kann ich mich dem allgemeinen Lob nur anschließen.

    Edbert

  25. erik

    Super Aufnahme! Eine sehr gute Radiostimme hat der Moderator. Die Intro-Musik hat mir auch viel besser gefallen, als die, die es gewöhnlich zu hören gibt.

    • Peter

      Hi

      Ja, Stephan kommt auch aus den Radio-Umfeld. Wir würden uns auch freuen, wenn er in Zukunft mal wieder einen OSM-Talk beisteuern würde.

      Die Intro-Musik ist bewusst eine andere, um die Trennung der Formate zu erhöhen: OSM-Talk ist ein Interview, während der reguläre Podcast eine Gruppendiskussion ist. Schade, dass dir das Intro des regulären Podcasts nicht gefällt. Was stört dich denn daran?

      Lg, Peter

  26. Stephan

    @Peter: Ja, sehr gerne. Das Produzieren der OSM Talks hat bisher großen Spaß gemacht. Sobald sich meine berufliche und private Situation ändert, möchte ich gerne weitere Folgen produzieren. 🙂

    Gruß,
    Stephan

  27. Geogast

    Bislang die beste Folge!
    Wo gibt es das heutzutage noch: Ein Mensch darf im Radio einfach mal sprechen, ohne ständig unterbrochen zu werden. Ich hab echt gerne zugehört. Mehr davon!
    Stephan, du hörst dich zum Teil an wie Domian, echt krass; gute Radio-Stimme.

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