OSMDE016 OSM Talk: Von Schatzsuchern und Seefahrern

Ausschnitt einer Seekarte

Heute haben wir wieder einen OSM Talk für euch. Ich habe zwei interessante Personen zum Interview besucht, mit denen ich die andere Seite der OSM-Welt beleuchten möchte – die der Datennutzer. Als Geocacher benutzen Uta und Marcel OpenStreetMap-Daten um sich im Gelände zu Orientieren, haben aber auch so ihre Schmerzen beim Verwenden unserer Daten.

In der ersten Hälfte des Interviews besprechen wir den Alltag des gemeinen Geocachers und wo dort OSM eine Rolle spielt. In der zweiten Hälfte beleuchten wir das andere Hobby der beiden, bei dem sie in Boot und Kajak auf der Hochsee sowie im Binnengewässer mit OSM-Karten und Informationen der OpenSeaMap herumschlagen. Zum Schluss driften wir noch ein wenig in Marcels Vergangenheit ab und lauschen Geschichten aus der Zeit, als er sich seinen Weg noch mit dem Sextant suchte.

Geocaching als Hobby

Bezug zu OpenStreetMap

Segeln

Mit dem Motorrad durch die Wüste

Music by Dan-O at DanoSongs.com
http://danosongs.com/danosongs.com-license.pdf
 (Title: Remember how it started)

Podcastteam

Das Podcastteam Andi, Marc und Michael wünscht viel Spaß beim Hören.


  1. Pingback: Vorhersage Dienstag, 21.05.2013 | die Hörsuppe

  2. noexpand

    First po… äh, … flattr 😉

    Schöne Folge. Danke!

  3. salix01

    Ja, schöne Folge!
    So eine Lieschen-Müller-Sorglos-Software, in der man sich im Baukastensystem seine eigene Garmin oder Papierkarte basteln kann, hätte ich auch gern.
    Was ich bisher ausprobiert habe, überstieg meine Einarbeitungs-zu-Nutzen-Akzeptanz (Maperitive, Mkgmaps,Mapcomposer) .
    Bis dahin benutze ich eben eine der vielen anderen schönen Karten 🙂
    Gruß
    Olaf

  4. salix01

    Hi Peter,
    vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt.
    Ich nutze/ probiere diverse OSM-Karten für mein Garmin-Handgerät. Und da sind auch wirkliche tolle Karten dabei, die ich nicht missen möchte. Die letzten 5% am Style allerdings, die ich gerne individuell anders hätte (hier ein POI weniger, dort etwas mehr Kontrast o.ä.), bedeuten am Ende immer, selbst was auf die Beine zu stellen. Dafür ist mir die Einarbeitung und Pflegeaufwand (bisher noch) zu hoch. Meine Hochachtung vor den Kartenerstellern die das machen und natürlich auch mein großer Dank.
    Gruß
    Olaf

    • Ah ok, ich hatte dich auch erst so verstanden, dass es um das kopieren der Karten geht. Denn Leute die weniger technik-affin sind, haben da in der Tat noch recht große Probleme, wie ich auch auf dem “Lost in MV” Geocaching-Event bemerkte. Schönes Vorbild könnte da etwa die Rockbox Community sein, die eine freie MP3-Player Firmware anbieten. Dafür bieten sie einen sehr pfiffigen Installer an, der die vielen Features und Abhängigkeiten so zusammenfässt, dass man da wirklich nichts kaputt machen kann: http://www.rockbox.org/wiki/RockboxUtility

      Allerdings ist das Abwandeln bestehender Offline-Karten gar nicht so einfach. Auch wenn ich kein Experte auf dem Gebiet bin, denke ich, dass die Farbgebung fest in den Dateien steht und nicht einfach geändert werden kann. Wie beim hinzufügen von neuen Objekten muss man dazu den ganzen Datenbestand komplett neu übersetzen und brauch auch alle Tools dafür :/

  5. alexander2010

    Vielen Dank für den Podcast.

    Ich habe zum ersten Mal reingehört, weil mich das Thema als mittelmäßig aktiver Geocacher und Mapper interessiert hat.

    Uta und Marcel (und natürlich auch alle anderen) können sich ja mal http://yapis.eu/ anschauen.
    Da kann man mit relativ wenig Aufwand POIs mappen. Diese sind ja, wie man gehört hat, von besonderer Bedeutung.

    Ansonsten stelle ich beim Geocachen auch immer wieder erfreut fest, dass die meisten Waldwege o.ä. schon gemappt sind. So kommt man immer auf dem schnellsten Weg zum Cache. 🙂

    Viele Grüße aus Berlin

  6. Marcel

    Während unser (Nach-) Gespraech mt Peter kam auch das Projekt OpenSeaMap vorbei mit welche ich eine Art Hass-Liebe Verhältnis habe. Er hat mich Überzeugt (noch) mal einen Test zu versuchen….. Anbei meine Erlebnisse:

    =+=+=+=
    Ich habe mit dem OpenSeaMap Karte “Europe_North” mal einen Test gelaufen…..

    – Version Mai 3. 2013 (oder sowas)
    – Download der 2,7 GB zip dauert 30+ Minuten
    – Entpacken 15 min
    – Laden auf den Oregon der 3,5 GB img Datei auch 30+ Minuten

    Habe auch die Variante für Mapsource geladen.
    – Gleiche abmessungen und damit Download/Upload dauer
    – Funktioniert in Mapsource, aber….
    –Karten Auschnitt erstellen scheint zu Funktionieren: mapsup.img datei wird gemacht
    — mapsup.img wird auf meinem Oregon nicht erkannt oder gefunden
    – Habe dein Eindruck das die Karten (in Übersicht maßstab) stark verzogen sind.

    Ich mag OpenSeaMap auf meinem PC in Garmins “BaseCamp”.

    Das Laden ist eine lange Zeit für Karten welche noch nicht komlett sind und diesen Weg deswegen noch öfters wiederholt muss..

    Funktionelle Test
    =============

    Haben am 25. Mai mit der Karte auf dem Rhein Kajak gefahren von Wiesbaden nach Geisenheim:
    – Im großen und ganzen klappt alles
    – Uferzeigen und Schilder sind im Web darin, nicht im img Datei
    – FlußKilometer Andeutungen (schilder am Ufer) fehlen im Web und damit auch im img. Es sind haupt “navigations” anhalte punkte im fall einen Notfall: “Wo bin ich: bei km 503,8”
    – Kennzeichen der Tonnen fehlen.
    – “Vorbei Fahren Verboten” Tonnen sind als “Gelb” im img, sind aber Gelb mit Rot-Weiß-Rot band. Das sind 2 untersschiedene tonnen: gelb = Algemeines Gefahr oder Quarantaine Gelb mit RWR = Einfahrt / Vorbeifahrt verboten oder Sperrgebiet.

    Habe einen Kajakreise auf dem Unstrut vom Straußfurt bis Arten vorbereitet:
    – Fast alle Wehre sind darin
    – Alle Nebenflüsse (Bäche) sind darin

    Eigentlich nicht schlecht.

    Meinen Heim Segel- und Kajakrevier in Holland (Grevelingen und Noordzee vor dem Brouwersdam)
    – Kennzeichen der Betonnung fehlt. Ist Sicherheitsding : Wieder “Wo bin ich” und Navigationswichtig: Wo bin ich und wo möchte ich hin.
    – Sekundaire Betonnung hat als farbe: schwarz aber ist in wirklichkeit Rot-Weiß oder Grün-Weiß

    Ergebnis:
    – Karte vom Oregon entfernnt.
    — Viel++ zu Groß.
    x) downlaod, auspacken und upload dauern viel zu lang

    x) Warum nicht, neben Ganz Europa, Karten Ausschnitte pro Nation zB NL, D usw. Es gibt sehr wenig nautische Fahrzeuge, welche mehrere Nationen innerhalb von Stunden oder sogar eine Reise befahren. Die Karten Ausshnitte wurden damit viel hantierbarer sein und mann nimmt nur die mit welche mann braucht.

    x) Wichtige Daten (Tonnen, Schilder, Marker, Fluß-KM) fehlen. Sind in normale OSM auch nicht darin, aber damit kann mann anwenichstens aufs land route-fähig navigieren. zB. Wie komme ich zu dieser Rampe, oder, Wo bestelle ich das “abholteam” und wie kommen die dort.

    x) Wir verwenden unser Oregon auch noch für andere Aktivitäten als nur Bootfahren. So andere Karten, mit andere Funktionen und damit andere Daten, gehören darauf dazu.

    Von meiner Seite erst mal wieder eine weile Pause im sinnen des OpenSeaMaps auf meinem Oregon, bis sich hier etwas hantierbares, halbwegkomplettes anbietet.

    Marcel

  7. Marcel

    Nachschrift zum Test….

    Openseamap eingebettet in Garmins Mapsource produziert tatsaechlich mapsup.img Files von nur die Tiles welche mann moechtet. Habe das Ergebnis gerade gefunden….

    Das bedeutet: man nimmt Deutschland aus Openstreetmap mit (1,1 GB) und hat dann noch plenty Platz fuer OSeaM zusatzkarten

    Mir gefaehlt das

  8. Tirkon

    Wo man OSM Karten für Garmin bekommt und wie man sie dort installiert, wird in youtube Video haarklein erklärt. Dazu erfährt man, wie eigene Routen und Wegpunkte darauf positioniert werden können.

    http://www.youtube.com/watch?v=EQg-wQgADRs
    http://www.youtube.com/watch?v=EATrHDAfl5w
    http://www.youtube.com/watch?v=CTXDrPzugcY

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