OSMDE025 Lösch doch die Antarktis!

arktis-geloeschtLange hat’s gedauert seit der letzten Folge, was am allgemeinen Vorweihnachtsstress ebenso wie an unserer Mitarbeit & Vorbereitung bei diversen Konferenzen (von 30C3 bis SOTM-EU) liegt. So kommt es auch, dass dieser Einleitungs-Text, den eh keiner liest ;), sehr kurz ist. Viel Spaß!

Nachträge (0:00:38)

News (0:03:38)

Konferenzen (0:09:40)

FOSSGIS HackWeekend (0:16:04)

OSM auf dem 30C3 (0:29:49)

Macht der Programmierer (0:38:10)

Neues Layout auf osm.org (0:50:08)

  • Vorschlag für neues Design für neue Startseite auf osm.org
  • Das neue Design wird unterschiedlich aufgenommen
  • Ist es besser eine osm.org-Seite ohne Karte zu haben?
  • Startseite von openstreetmap.de kommt ohne Karte aus
  • wer ist die Zielgruppe der osm.org Karte? Mapper oder Kartennutzer?
  • Hinweis auf, was OSM ausmacht und wie man mitmachen kann, fehlt oder ist nicht direkt sichtbar
  • Wenn Karte für Endnutzer, fehlt z.B. Routing auf der Hauptkarte noch
  • Zusammenfassung von Peter: Karte technisch besser, aber zu wenig Informationen und zu viel Karte, aber trotzdem für Mapper brauchbar

Die neue ÖPNV App der MVG (1:00:51)

  • Thema ÖPNV: die kürzeste ist nicht immer die schnellste
  • Offizielle Websites nicht unbedingt am besten zur Info geeignet
  • MVG Fahrinfo App auf iOS
  • „Öffi“
  • vor kurzem Münchener App Update von MVG
  • Bisher native App wird durch eine Web App ersetzt (mit GWT implementiert)
  • Zusammenhang zum Thema: Verkehrsverbund und einzelne Betreiber
  • App hat einige Schwächen
  • forecast.io als Beispiel einer guten Webapp
  • Jedes Betriebssystem hat eigene Usabilty-Regeln, deshalb müssen alle Apps angepasst werden
  • Die App Entwickler wollen in ihre App ihre Themen reinbringen
  • Firmen-übergreifendes Zusammenspiel wird noch nicht gemacht, z.b. wäre in der ÖPNV-App auch die Rent-a-bike Verbindung sinnvoll
  • Echtzeitdaten sind da, wird aber nicht dauernd aktuell gehalten
  • Kommunikation zwischen App-Entwicklungsbüro und Auftraggeber

Hörerfeedback: Fotomapping (1:24:28)

Hörerfeedback: OpenCaching, btsync & Kram (01:35:55)

Live-Hörer-Talk (01:41:13)

JOSM Plugin tracer2 (01:50:49)

Adressauswertung & History Dumps (01:55:54)

Tilemill-Rant & Shapefile Bearbeitung (02:19:05)

FOSSGIS-Konferenz (02:26:54)

  • gestiegende Anforderung an die Anmeldungen von Beiträgen
  • Videos-Recordings er vergangenen Konferenzen
  • Geocache auf der FOSSGIS?

Shownotes: AJoNee, okilimu, Bielebog, Nakaner, mafeu, drolbr

Bild: Klimahaus Bremerhaven: Antarktis? Leider geschlossen., CC-NC-SA 2.0

Musik: Outliner von Screw-Jay, CC-BY-SA 3.0

Podcastteam

Das Podcastteam Andi, Marc und Michael wünscht viel Spaß beim Hören.


  1. mmd

    Moin,

    zum Thema maxheight=none: selbstverständlich gibt es für Brücken immer eine implizite Maximalhöhe, sei es durch rechtliche Bestimmungen (4m lt. StVO/StVZO, abweichend für landwirtsch. Nutzung) oder auch die physische Brücke der Höhe (letztes wäre gut mit maxheight:physical zu taggen). Insofern ist der Wert “none” wirklich unglücklich gewählt, da er etwas suggeriert, was so nicht ist (worauf Peter ja zurecht anspielt).
    Im gleichen Forum-Thread auf den ihr euch bezieht auch Ideen für ein alternatives Tagging: http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=377948#p377948
    Der Tagging-Vorschlag von skyper findet im Forum allerdings keinen Zuspruch. Umgekehrt hat sich skyper leider auch nicht mehr weiter zu dem Thema geäußert, was wirklich Schade ist, da die ganze Geschichte nun ziemlich im “Deadlock” hängt.

    Maxheight=none wird momentan primär von Mappern genutzt, um folgende beiden Situationen zu unterscheiden:
    a) Brücke hatte sich bisher noch niemand angesehen, Höhe gänzlich unbekannt
    b) Brücke wurde schon von einem Mapper geprüft, allerdings findet sich dort kein Schild.
    Das zumindest so auch auf der dt. Wik-Seite zu maxheight dokumentiert. Auch die Maxheight Map (http://maxheight.bplaced.net, http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Maxheight_Map) wertet dieses Tagging aus.
    Für den Nutzer der Karte spielt dieses Tagging keine Rolle, für den Mapper, der in seiner Gegend systematisch alle Brücken untersuchen möchte, jedoch sehr wohl. Ein Löschen des Taggings führt unweigerlich zum Informationsverlust, da nicht mehr klar ist, welche der beiden genannten Situationen vorliegt.

    Grüße,
    mmd

    Disclaimer: mmd ist Autor der Maxheight Map und vertritt hier seine Sichtweise 🙂

    • dieterdreist

      +1 zum ersten Teil (maxheight=none ist Unfug, da es immer eine _legale_ Maximalhöhe gibt (das ist die Bedeutung des maxheight tags: legale Beschränkung), wenn nicht explizit durch ein Schild, dann durch die StVO 4,00m, wer es genau weiss kann mit maxheight:physical zusätzlich (oder nur) die echte Lichtraumhöhe unter der Brücke taggen.

      Der 2. Absatz zeigt allerdings, dass der maxheight=none tag komplett unbenutzbar ist und auch nicht automatisch umgewandelt werden kann in einen anderen tag, weil er nicht eindeutig verwendet wurde (wer den tag gem. a. benutzt hat sollte das nicht tun, weil unbekannt heisst, dass man keinen tag setzt). Wären alle Benutzungen gem. b. erfolgt könnte man irgendeinen tag setzen der angibt, dass dort kein Schild ist. Z.B. maxheight=default / unsigned oder auch unter einem anderen Key.

      Mein Lösungsvorschlag: alle Tools sollten den Wert ignorieren und dadurch zu einer Kontrolle und Verbesserung des Werts/tags (wie oben vorgeschlagen) animieren.

      • mmd

        Hallo nochmal,

        ich möchte kurz auf meinen zweiten Absatz eingehen, da er wohl etwas missverständlich formuliert war.

        Situation “a.) Brücke hatte sich bisher noch niemand angesehen, Höhe gänzlich unbekannt” sollte gleichbedeutend sein mit: bisher wurde *kein* maxheight Tag (egal mit welchem Wert) gesetzt.

        Es gibt also einfach keine Information für die Brücke, entsprechend wird diese Situation auch auf der Maxheight Map als noch zu untersuchende Brücke dargestellt. Nach der Vorort-Untersuchung ergibt sich dann entweder, dass dort eine explizite legale Restriktion oder eben nur eine implizite legale Restriktion vorliegt.

        Insofern glaube ich schon, dass bisherige Benutzer des maxheight=none sich sehr wohl ein Bild vor Ort darüber gemacht haben, ob die Brücke entsprechend per Schild beschränkt ist. Fehlt dieses Schild, wurde eben maxheight=none getaggt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus freien Stücken an beliebigen Brücken maxheight getaggt hat, ohne sich das vor Ort anzusehen und dann von Fall zu Fall zu unterscheiden, ob da bspw. maxheight=3.2 oder maxheight=none etc. hingehört. Ein automatisches Überführen von maxheight=none zu einem anderen Tagging erscheint mir daher sehr wohl für machbar, nur müsste man sich auf ein passendes Tagging einigen.

        Das Tagging “maxheight=none” wurde 2012 im Forum Deutschland bestimmt über einen Zeitraum von mehreren Wochen, wenn nicht Monaten diskutiert (auch mit kritischer Betrachtung, siehe Beiträge #620-#624 http://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=289799#p289799). Auf talk-de war das m.W. allerdings kein Thema.

        Die Frage ist, wer für dieses Situation ein verbindliches Tagging vorgeben kann. Das ganze ohne weitere Diskussion per JOSM-Ticket zu lösen erscheint mir jedenfalls keine elegante Lösung. Kümmert sich die Tagging-Liste um so etwas?

        Machen wir das beste daraus und “thanks for listening” 🙂

        Gruß,
        mmd

  2. Moin!

    habt Ihr noch einen Link zu es “gibt einen neuen Indoor-Editor”.

    Dann noch etwas zu dem Thema “neuer OSM.org Design” – in meinem Blog habe ich die Wege für das Teilen von Adressen (http://blog.tappenbeck.net/2013/11/26/openstreetmap-treffpunkte-einfach-weitergeben/) und die Projektunterstützung durch Notes beschrieben (http://blog.tappenbeck.net/2013/12/13/openstreetmap-mit-wenigen-schritten-das-projekt-unterstuetzen/).

    Dieses beides in den Footer meiner eMail-Adresse und schon werden die Infos breitgetreten.

    Gruß Jan 🙂

  3. Christian (Hedaja)

    zu C3
    was auch immer sehr ebeindruckend ist, sind die Animationen über den Datenverlauf.
    http://www.youtube.com/watch?v=lpXk5W6b298

  4. Burkhard (bkmap)

    Zum Thema Foto-Tagging:
    Zum Geo-Referenzieren von Fotos gibt es noch ein sehr schönes Java-Tool, das plattformübergreifend läuft: http://activityworkshop.net/software/gpsprune/
    Die Software ist Open Source (Gnu GPL) und ist gut zur Nachbearbeitung von GPS-Tracks geeignet.

    Gruß Burkhard

  5. @Peter
    zum Tilemill-Rant (Das Wort Rant war mir übrigens bis vor einigen Folgen gänzlich unbekannt (vielleicht was süddeutsches?)):
    Zumindest für die verlorenen Bounds beim Export gibt es workaround: Rechts neben dem Export-Knopf gibt es den “Schraubenschlüssel”, dort kannst Du die Projekteinstellungen ändern und auch die Projektgrenzen. Diese schlägt Tilemill als Exportgrenzen vor.

    • Peter

      Die Wikipedia definiert das Wort “Rant” als:

      Monologue, a lengthy discourse by a single performer, especially if irritated or upset

      Und sieht seinen Ursprung im Niderländischen:

      From Dutch ranten, randen (“talk nonsense, rave”).

      Der Workaround ist mit bekannt, geht aber für mich nicht als valide Lösung durch. Das Programm sollte sich meinen Anforderungen anpassen; nicht umgekehrt.

      Frohe Weihnachten 🙂
      Lg, Peter

  6. Matthias

    Also das Thema osm.org redesign kann man sicherlich kontrovers diskutieren. Einig sind sich die meisten offensichtlich, dass es moderner/hübscher aussieht und auch ich schließe mich da an.
    Allerdings finde ich nicht, dass Peter da gleich total aus dem Häuschen sein muss, denn immerhin wurde was dran gemacht. Klar würde ich mir selbst auch eher Änderungen wünschen, von denen die Mapper profitieren und da gibt es ja einige: https://trac.openstreetmap.org/query?status=new&status=assigned&status=reopened&component=website&order=priority
    Aber was solls, man könnte/müsste ja mitarbeiten, von außen meckern wie mies alles ist, ist ja auch irgendwie wohlfeil 😉
    Außerdem ist die Ausrichtung der Webseite ja nach wie vor Gegenstand von Diskussionen. Ich verstehe da zwar das Ausrichtungs-Problem, mir ist aber nicht klar, warum man nicht erst einmal darum kümmert, für die Beitragenden in einer “profi”-Ausgabe alles so angenehm wie möglich zu machen und dann die verbleibende Energie auf die “Konsumenten” verwendet. Naja egal, so wie es läuft so läufts halt … 🙂

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